Manchmal muss man sich selbst an die Hand nehmen

Du bist nicht allein.

Hand arranging a red string on a watercolor map with a question mark, next to a stack of old papers.
A painting of a tree with exposed roots on a hilltop, overlooking rolling hills and a sunset sky.

Wer den Weg alleine gehen musste, weiß, wie sich das anfühlt

Im Nebel stehen, alles selbst herausfinden, stark sein müssen, obwohl man gerade einfach nur jemanden bräuchte, der sagt: “ Ich verstehe dich.”

Was dieser Ort ist

Ich bin keine Psychologin und biete keine professionelle Beratung an. Ich bin selbst ein vergessenes Kind. Ich kenne die Fragen, die Suche und das Gefühl, mit der eigenen Geschichte allein zu sein.

Deshalb entsteht hier eine öffentliche Plattform für Menschen, deren Leben durch Trennung, Fremdunterbringung, Adoption oder die Suche nach den eigenen Wurzeln geprägt wurde.

Diese Seite ist noch am Anfang. Sie soll durch uns und mit uns wachsen. Ich bin offen für eure Gedanken, eure Wünsche und für das, was aus diesem Ort entstehen kann.

Was uns verbindet

Unsere Wege sind unterschiedlich. Manche von uns lebten in einem Kinderheim, andere in einer Pflegefamilie oder einer Adoptionsfamilie. Manche wechselten zwischen verschiedenen Orten und Bezugspersonen.

Nicht jede Geschichte verlief gleich. Nicht jeder Mensch hat dasselbe erlebt oder empfindet heute auf dieselbe Weise.

Was uns verbindet, ist die Erfahrung, als Kind in Lebensumstände und Strukturen gekommen zu sein, die wir uns nicht selbst ausgesucht haben. Entscheidungen wurden für uns getroffen. Manchmal blieben Fragen zurück, auf die wir erst viele Jahre später Antworten suchen konnten.

Doch wir sind mehr als das, was uns widerfahren ist. Wir sind nicht nur Heimkinder, Pflegekinder oder Adoptivkinder. Wir sind Menschen mit unterschiedlichen Wegen, Fähigkeiten, Brüchen, Erfolgen und Träumen.

Unsere Geschichten gehören zu uns. Sie dürfen gehört werden und sollen nicht wieder vergessen werden.

Ein Ort zum Gehört werden

Hier darfst du deine Geschichte erzählen. Mit deinem Namen, anonym oder unter einem Pseudonym. So ausführlich oder so zurückhaltend, wie es sich für dich richtig anfühlt.

Keine Geschichte wird ohne dein ausdrückliches Einverständnis veröffentlicht.

Hier gibt es keine Bewertungen oder Likes. Niemand muss sich erklären oder rechtfertigen. Es geht nicht darum, ob ein Lebensweg gelungen ist oder an welcher Stelle etwas zerbrochen ist. Jede Geschichte darf für sich stehen.

Diese Website ist öffentlich zugänglich. Teile deshalb bitte nur das, was du öffentlich erzählen möchtest.

Was daraus werden darf

Noch steht diese Seite am Anfang. Deshalb muss heute auch noch nicht feststehen, was sich daraus entwickelt.

Vielleicht kommen neue Gedanken und Ideen hinzu. Vielleicht entsteht aus den gesammelten Geschichten eines Tages ein gemeinsames Buch mit dem Titel:

‍ ‍ Die vergessenen Kinder

Im Mittelpunkt steht aber zunächst diese Website. Ein Ort, an dem Erfahrungen sichtbar werden und Menschen ihre Geschichten in ihren eigenen Worten erzählen können.

Deine Geschichte zählt

Wenn du möchtest, kannst du hier deine Geschichte teilen. In deinen eigenen Worten und deinem eigenem Tempo.

Du entscheidest, was du erzählen möchtest und ob dein Name genannt werden darf.

Es geht nicht nur darum, was damals war. Es geht auch darum, wer du heute bist, was dich geprägt hat und was aus dir geworden ist.

Deine Geschichte darf gesehen und gehört werden.

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